- „Wer dem Tod begegnet, verliert die Angst davor“
- Intuition - Gefühlswissen - Herzdenken
- Der Ruf nach geistiger Erneuerung
- DEFINITION und Bedeutung von verwendeten Begriffen
- Vom nostalgischen Wunschdenken hin zu den Wirklichkeiten
- DEFINITION „Moral“ und „Ethik“
- DEFINITION „Synthese“
- Vatikan: Für eine gemeinsame Weltethik
- Gemeinsame Ethik Asiens und Europas
- PSYCHISCHE ENERGIE: Sicherheit ist nur in den Türmen des Geistes!
- Islam zwischen Tradition und Moderne
- Grundverständnis: Die Notwendigkeit der Bewußtseinserweiterung
- Grundverständnis: Die Begriffe "Religion" und "Kirche"
- Grundverständnis: Begriffe im Islam
- Von „Anderen” – Religionen, Weltanschauungen, Konfessionen o.ä. – lernen?!
- "Frieden lernen!"
- Islam - eindeutige ethische Grundhaltung
- Christentum und Islam - beide müssen geistes-wissenschaftlicher werden
- Begriffe im Islam - "Djihad", "Scharia"
- JESUS – eine wissenschaftliche Betrachtung
- Das kosmische Feuer – an der Schwelle
- Die Bedeutung der Künste für die Zivilisation und die Verantwortung des Künstlers“
- "Geistige" oder "geistliche" Gemeinsamkeit?
- Fundamentale Wahrheit aller großen Welt-Religionen
- Russisch-orthodoxe Kirche: ethisch-interkulturell - dynamisch unterwegs
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"Djihad" – „Heiliger Krieg“: innerer Kampf mit sich selbst „Djihad“ – „Heiliger Krieg“Ein Begriff, dem der Nicht-Islam-Gebildeten häufig begegnet, ist der „Heilige Krieg“ (Djihad), zu dem islamische Prediger bzw. Autoritäten ihre Gläubigen regelmäßig aufrufen. In Verbindung mit dem Aufruf zum „Heiligen Krieg“ ist Terrorismus dann eine natürliche Folge.
Gleichzeitig hören wir aber von kundiger Seite, daß der Begriff „Djihad“ einheitlich, von allen islamischen Theologen als „innerer Kampf mit sich selbst“, als aktiver (ethisch-gesellschaftlicher) und gewaltfreier Einsatz für das Gute verstanden wird. Von Seiten der religiösen Führer kommt es daher immer wieder zu Erinnerungs- und Aufforderungsrufen an ihre Gläubigen, diese innere Hygiene, besonders in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen, nicht zu vergessen... „Scharia“ - Ordnung, Gesetz „Scharia“ heißt „Ordnung, Gesetz“ – worunter sowohl Gottes- als auch ethisch-soziale Gesellschaftsgesetze zu verstehen sind, die es einzuhalten gilt bzw. deren Einhaltung anzustreben ist. „Scharia“ bedeutet für Muslime auch tägliches Gebet, Pilgerfahrt äußerer wie innerlicher Art durch Meditation (nachdenken, nachsinnen) über die bestehende Gottes- bzw. höhere geistesgesetzliche Ordnung, über Gebote und Verbote. Gebote und Verbote in Form von Schildern und Gesetzen gibt es in jedem zivilisierten Rechtsstaat, denn jegliche Ordnung gesellschaftlicher Art würde zusammenbrechen, wenn es nicht dem einzelnen Bürger übergeordnete und das allgemeine Gemeinschaftssystem regelnde Gesetze und damit verbundene Einrichtungen geben würde. Da die kirchen-christlichen sozialen Gebote trotz täglichen Kirchgangs nicht eingehalten wurden, setzte sich der „Westen“ erst mit Beginn der geistigen Aufklärung und des durch Freigeister erzwungenen Bildungsaufbruchs mit notwendigen und für das Wohl der Gesellschaft erforderlichen Ordnungs- und Sozialstrukturen auseinander. In den islamischen Staaten entwickelte sich auf Grund der aus dem Koran reflektierenden Rechts-, Gerechtigkeits- und Sozialverhaltens-Hinweise eine seit mehr als 1000 Jahren bestehende Groß-Gemeinschaftsstruktur – die offensichtlich bis heute ohne Pensions- und Sozialversicherung und ohne Hungersnöte (wie vielfach im kirchen-christlichen Bereich gegeben) relativ funktioniert! Wir freuen uns, wenn weitere kurz gefaßte Wortmeldungen zu Begriffen, besonders zu Klarstellungen aus positiver Perspektive, auch solche aus dem Christentum und anderen Weltreligionen bzw. -Weisheitslehren, bei der Schriftleitung eintreffen... ( -wr- ) |

