Intuition - Gefühlswissen - Herzdenken

Je mehr und öfter man sich – von 'diffusen', sekundären, nebensächlichen (vom Kern einer Sache entfernenden), verwirrenden, unterstellenden, von Halbwahrheiten, „Möglichkeiten“, „wahrscheinlichen“ spekulativen, illusionären Wunschvarianten, ego-zentrisch zweck-bedingten, trivialen o. ä. Informationen und Meldungen aus Tagespresse, Fernsehen, Journale o .ä. – vom Wesentlichen, Eigentlichen, Kern einer Sache ablenken läßt, desto schwächer wird die Intuition, das Gefühlswissen, die ureigene Stimme der Vernunft (Meinung, geistige Haltung), des Herzens – desto labiler, verunsicherter, „schwächer“ das eigentliche Ich-Bewußtsein, das eigene Empfinden und Denken, das geistige Ich-Zentrum!

Umso mehr leiden Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Unterscheidungsvermögen, verbunden mit Bewußtseins- und Persönlichkeitsschwächung! Als weitere Folge der Aufnahme von zahllosen analytischen Einzelheiten, welche nur zu Verwirrung und Verirrung führen, gehen Ganzheits- und Einheitsverständnis verloren, wodurch Übergeordnetes weniger, schwieriger 'gesehen' werden kann.

Je mehr (stärker) man seine Aufmerksamkeit auf das Wesentliche, Eigentliche, Primäre, Prinzipielle konzentriert, dieses ordnet und das Übergeordnete zu erkennen bemüht ist, desto stärker wird die Intuition, das in jedem Menschen angelegte höhere Verständnis- und Wissenszentrum! Letzteres ist im Herzen angelegt – weshalb es ohne Herz-Hygiene keine Entfaltung der Intuition geben kann. Dazu auch geeignet – die Meditation!
 

Meditation ist im Idealfall selbstbestimmtes Denken -
die Vereinigung von Intuition und Intellekt

Meditation ist eine Technik, die mit geistig-energetischer Konzentration zu verbinden ist. Meditation = „in die Mitte, in das Zentrum des gründlichen Nach- und Überdenkens stellen“! Ausschlaggebend ist der Kern dessen, worüber konzentriert nachgedacht wird. Eine höhere Meditation sollte thematisch-inhaltlich höhere Lebensfragen in die „Nachdenk“-Mitte („Medi“=Mitte), in das Zentrum stellen, verbunden mit höchstkonzentrierter gedanklicher Zuwendung.

Eine Meditation im geistig-aufbauenden und energie-mehrenden Sinn sollte in erster Linie vom eigenen Ich auf übergeordnete Inhalte gerichtet sein. Auf die gesamte Menschheit betreffende Fragen und Probleme in einem verbessernden, dem Wohl der Menschheit dienenden Sinn. Analoges gilt für ein Gebet! Ich-Wünsche persönlicher, egozentrischer Art haben in einer Meditation und einem Gebet nichts verloren, da diese – durch die in Meditation und Gebet entstehenden Energien und Wirkungen – eine schon bestehende Egozentrik in Richtung Egoismus verstärken.

Wichtig: Jede höhere, stärkende wie bewußtseins- und verständniserweiternde geistige Meditation muß primär über das Herz    geführt werden! So genannte „Bauch-Meditationen“, in welchen ein Meditierender mit seinen psychisch-niederen, bauchbezogenen (solarplexus-orientierten) „Ich-Wünschen“ und -Jammereien die Umwelt geistig verschmutzt, sind zu unterlassen. Eine schon bestehende Egozentrik, wobei Ich-Menschen überwiegend nur an sich denken, von und über sich sprechen, sollte energetisch nicht noch gefördert und verstärkt werden...

Helfen Trivial-Gebete?

Die Fragwürdigkeit bzw. Problematik ich-bezogener Meditationen und 'mechanisch'-üblicher Gebete wird u. a. durch wissenschaftlich angelegte Untersuchungen verdeutlicht. In der Tagespresse wurde von einer in den USA durchgeführten Studie berichtet die unter dem Motto 'Ich bete für dich, das ist eine Botschaft der Liebe' stand. „Die Gebete sollten an ihrem medizinischen Nutzen gemessen werden. Dazu ließen die Forscher drei christliche Gruppen für die Genesung bitten – vom Abend vor der Operation bis zwei Wochen danach“.

„Die 1800 Patienten wurden in 3 Gruppen eingeteilt: 600 von ihnen wurde gesagt, dass für sie gebetet wird. Für 600 wurde gebetet, aber man sagte es ihnen nicht. Für 600 wurden keine Gebete gesprochen. Die Gebete galten einer erfolgreichen Operation mit schneller Genesung ohne Komplikationen. Das überraschende Ergebnis: In der Gruppe, die wusste, dass für sie gebetet wird, verzeichneten die Ärzte fast 20 Prozent mehr Komplikationen!“

 

Kommentar:
Wenn man berücksichtigt, das kirchlich programmierte Glaubensgruppen fast ausnahmslos vorgegebene traditionelle „Gebete“, angereichert mit egozentrisch-mystisch-magisch-schwülem 'Beiwerk' (Litaneien – vielfach wiederholte „Umrahmungs- und Einbettungsstrukturen“) herunterleiern bzw. einem Vorbeter 'nachbeten', dann können kaum stärkend-heilende Herzenergien entstehen. „Solche“ Gebete können jedoch unerwünschte wie nicht vorhersehbare 'Nebenwirkungen' bedingen. Bei einem Gebet und einer Anrufung kommt es grundsätzlich auf deren Herzens-Reinheit, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Eindeutigkeit, Klarheit, Selbstlosigkeit, Bedingungslosigkeit, Vertrauen zu einer höheren und objektiven Gerechtigkeit, zu einer höheren Lebensgesetzlichkeit an. Was immer auch eintritt – es ist lebensgesetzlich für einen Betroffenen, auch wenn er sterben würde, richtig!

Da die in obiger Studie erwähnten Gebete inhaltlich nicht bekannt sind, darf unterstellt werden, daß die Betenden direkt wie indirekt „Gott“ um Hilfe baten. Da Gott als höchstes Symbol der Ordnung und der Gerechtigkeit zu begreifen ist, sollte schon vorher allen Beteiligten klar sein, daß man diese höchste Ordnungsmacht über Bitt-Gebete nicht manipulieren kann bzw. ethisch nicht darf. Wenn der Begriff „Gott“ für das Universum als die einheitliche (universelle) Summe aller Natur- und Lebens-Gesetze verstanden wird, 'kann' eine solche Ordnung ebenfalls nicht durch 'Bitten, Wünsche, Versprechungen' o. ä. erweicht bzw. durch einen Aufmarsch von Betern manipuliert werden! Wo bliebe Ordnung, Gerechtigkeit, gar „Gott“? Gott hat, da er symbolisch den höchsten Ordnungs- und Gerechtigkeitsbegriff repräsentiert gar keine diesbezügliche Wahl – Wahl hat nur sein chaotischer Gegenspieler, der „Teufel“ (Satan) oder Anti-Gott, der nach seinem Belieben „gut“ oder „böse“ sein kann...

Grundsätzlich ist es eine schwarzmagische Unterstellung und Spekulation, verbunden mit dem Wunschdenken magisch-gläubiger Mitbürger, „Gott“ als Zweckmäßigkeitsobjekt ethisch mißbrauchen zu wollen. Es ist zu hoffen, daß das menschliche Denken, Wollen und Wünschen durch die Forschung mehr und mehr logisch-ethisch versachlicht und objektiviert wird – und erkannt wird, daß allein der Mensch als Individuum 'in sich selbst', in der Qualität seiner Gedanken den Schlüssel zum 'Himmelreich', zur Selbsthilfe durch richtiges Denken in der Hand hat. Damit aber auch den Schlüssel zu jenen qualitativ tragenden und segensreichen Herzenergien, die als Grundlage eines höheren ethischen Bewußtseins und Handelns von Seiten unserer Mitmenschen dringendst benötigt werden. Es gilt, diesen Schlüssel zu nutzen... (- wr -)

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