Russisch-orthodoxe Kirche: ethisch-interkulturell - dynamisch unterwegs

Reinigungsprozesse des Priester- und Mönchstandes, sowie aktive Offenheit gegenüber Brüder und Schwestern anderer Religionen macht sie zu attraktiven Partnern der Politik - zum Wohle der Staatsbürger.

Es ist bemerkenswert festzustellen, dass sich die russisch-orthodoxe Kirche nicht nur in Russland, sondern weltweit zunehmend eines positiven Ansehens erfreut! Dazu trägt einerseits die „Reinigung“ des Priester- und Mönchstandes bei, in welchem bekanntlich – wie auch im „Westen“ – charakterlich und bewusstseinsmäßig Unterqualifizierte eine weltlich gut versorgte Zuflucht fanden; und andererseits auch die innerhalb der Kirchenführung eingetretene aktive Offenheit gegenüber den Brüdern und Schwestern anderer Religionen bzw. Weltanschauungen, die sogar demonstrativ geübt und praktiziert wird. Offensichtlich wird diese veränderte Haltung der Kirchenführung von der Politik honoriert, die inzwischen erkannt hat, dass zu einer Langzeit-Partnerschaft in einem gesellschaftlichen Konsens zum Wohle aller Staatsbürger besonders die traditionell tief verankerten religiös-kulturellen Einrichtungen und Institutionen beitragen können – die partei-politischen „Eintagsfliegen“ jedoch kaum. Diese verschwinden richtigerweise spätestens nach einigen Legislaturperioden wieder...   ( -wr- )

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