- „Wer dem Tod begegnet, verliert die Angst davor“
- Intuition - Gefühlswissen - Herzdenken
- Der Ruf nach geistiger Erneuerung
- DEFINITION und Bedeutung von verwendeten Begriffen
- Vom nostalgischen Wunschdenken hin zu den Wirklichkeiten
- DEFINITION „Moral“ und „Ethik“
- DEFINITION „Synthese“
- Vatikan: Für eine gemeinsame Weltethik
- Gemeinsame Ethik Asiens und Europas
- PSYCHISCHE ENERGIE: Sicherheit ist nur in den Türmen des Geistes!
- Islam zwischen Tradition und Moderne
- Grundverständnis: Die Notwendigkeit der Bewußtseinserweiterung
- Grundverständnis: Die Begriffe "Religion" und "Kirche"
- Grundverständnis: Begriffe im Islam
- Von „Anderen” – Religionen, Weltanschauungen, Konfessionen o.ä. – lernen?!
- "Frieden lernen!"
- Islam - eindeutige ethische Grundhaltung
- Christentum und Islam - beide müssen geistes-wissenschaftlicher werden
- Begriffe im Islam - "Djihad", "Scharia"
- JESUS – eine wissenschaftliche Betrachtung
- Das kosmische Feuer – an der Schwelle
- Die Bedeutung der Künste für die Zivilisation und die Verantwortung des Künstlers“
- "Geistige" oder "geistliche" Gemeinsamkeit?
- Fundamentale Wahrheit aller großen Welt-Religionen
- Russisch-orthodoxe Kirche: ethisch-interkulturell - dynamisch unterwegs
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Nach rund zwei Jahrtausende langem "moralischen" Irrtum und u.a. dem daraus resultierenden Welt-Chaos, besinnt sich nun auch der Vatikan auf das "Naturrecht" und setzt neue Maßstäbe: die bereits von Platon (427-348/347 v. Chr.) vorgegebenen ETHISCHEN PRINZIPIEN!
Es ist sehr bedauerlich, dass sich der Vatikan seit seiner Gründung „irrtümlich” – durch zahlreiche unwissend-naiv-mystisch polarisierte Kirchenväter bedingt – auf Aristoteles stützte. Dadurch erhielt der theologische Intellekt Oberhand, und man verdrängte das Gemeinschaftsverhalten von der ethisch-kosmischen Erkenntnis- und Verhaltensschiene auf eine „moralische“, die der Vatikan und seine theologischen Spitzfindigkeitsvertreter je nach Bedarf – dirigiert über Lehrstühle für „Moraltheologie” – zurechtbogen bzw. verbogen. Nach der offiziellen Bestätigung des Vatikans, dass man nun auch dort – in der Engelsburg – die Uhren auf „Gegenwart” zu stellen beginnt, sollte man sich darüber im ersten Schritt herzlich freuen! Natürlich werden die Vertreter der kirchlichen „Tradition” dieses Bekenntnis des Vatikans mit vielen Fußangeln umrahmen und – wie schon oft – gegenüber anderen Weltanschauungsgemeinschaften einen Prioritäts- und Dominanzanspruch in ethischen Fragen und Interpretationen stellen wollen. Die mit entsprechenden Krisen in der Gesellschaft begleiteten Gegenwartswellen offenbaren sich zunehmend als dringend erforderliche, reinigende Prozesse, die für sämtliche Erdenbürger einen Zwang zur evolutiven (kosmisch bedingten), geistig-ethisch-gesellschaftlichen Erneuerung bewirken. Die einzig relevanten und zielführenden Fragen sind folgende:
♣ "Der Vatikan setzt sich für weltweite gemeinsame ethische Prinzipien ein. 'Auf der Suche nach einer universalen Ethik: ein neuer Blick auf das Naturrecht' ist ein an diesem Freitag(Juni 2009) veröffentlichtes Dokument der Internationalen Theologenkommission überschrieben. Bislang liegt es in italienischer und französischer Sprache vor. Alle, die in ethischen Fragen engagiert seien, sollten sich demnach gemeinsam mit Juristen und Politikern neu auf die Lehre des Naturrechts besinnen. Das Naturrecht gehe davon aus, dass Personen und Gemeinschaften im Licht der Vernunft dazu fähig sind, grundlegende Richtlinien für moralisches Handeln zu erkennen, so die Theologenkommission. Daraus abgeleitete Ge- und Verbote sollten in ethischer, juristischer und politischer Hinsicht das Leben der Menschen und der Gesellschaften bestimmen. Sie seien eine „dauerhafte kritische Instanz” und garantierten die Menschenwürde gegen aufkommende Ideologien. Die Suche nach gemeinsamen ethischen Werten sei von neuer Aktualität, heißt es in der Einleitung zu insgesamt 116 Unterpunkten. Alle Maßnahmen für Gemeinwohl und Menschenwürde könnten mit einem wirksamen ethischen Grundkonsens gelingen. In der globalisierten Welt hätten die Probleme der Menschen stets internationales Ausmaß. Das führe zu einer weltweiten Verantwortung. Klimawandel, Terrorismus, organisierte Kriminalität und Gentechnologie forderten „dringend universale ethische und politische Überlegungen“. In fünf Kapiteln behandeln die vom Papst berufenen Theologen unter Leitung des Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal William Joseph Levada, Übereinstimmungen zwischen christlicher Morallehre und Naturrecht, soziokulturelle Beziehungen, die Grundlagen des Naturrechts und die Möglichkeiten, moralische Normen festzusetzen, sowie die ordnende Kraft der Gebote des Naturrechts in der Politik.“ (radio vaticana 12.6.09)
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