Von „Anderen” – Religionen, Weltanschauungen, Konfessionen o.ä. – lernen?!

Im Beispiel: Schweinefleisch vermeiden. Zahlreiche Argumente untermauern diese Empfehlung...

Aus dem "Islam-Lexikon" (Patmos-Verlag):

Muslime – immerhin rund 1,5 Milliarden weltweit – dürfen Schweinefleisch und daraus hergestellte Speisen bzw. Produkte, in welche Zutaten vom Schwein einfließen, wie Käse, Eissorten, Kartoffelchips, nicht essen. Islamische Gesundheitsexperten untermauern das Schweinefleischverbot, welches wahrscheinlich auf alttestamentarische (jüdische) Quellen zurückgeht, mit zahlreichen Argumenten.

So ist Schweinefleisch u.a. Ursache für verschiedenste Erkrankungen, wie Blinddarm- und Gallenblasenentzündungen, Gallenkoliken, Darmkatarrhe, Gastroenteritis, Ekzeme, Furunkel und Abszesse.

Vor allem wird Schweinefleisch mit heutigen Zivilisationskrankheiten in Verbindung gebracht: erhöhter Blutdruck und Arteriosklerose, erhöhter Cholesterinspiegel, Aufquellen des Bindegewebes bei Rheuma, Arthritis und Bandscheibenschäden. Schließlich wird auch auf das im Schweinefleisch enthaltene Histamin und die Imidazolkörper hingewiesen, die Magengeschwüre, Asthma und Heufieber einleiten können. Schweinefleischvermeidung gilt als Vorbeugemaßnahme gegen Trichinose, die auf den Menschen übertragbar ist.

Ergänzender Kommentar der Webredaktion:
Abgesehen davon, dass die medizinisch-hygienischen Hinweise einen Verzicht auf Schweinefleisch deutlich anraten, hat dieses Produkt in Restaurants als „Kinderschnitzel“, in Kindergärten, Schulkantinen, Universitäten, Krankenhäusern und Altenheimen unseres Erachtens nichts verloren. In Verbindung mit dem Thema „Gammelfleisch“ zeigt sich der westlich-christliche Kulturraum in entwürdigender Weise zunehmend als ein „Entsorgungsgebiet“ für Nahrungsmittel, wie auch für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Hormonen und anderen Zusätzen. Minimale kultur-hygienische Entsprechung: an Kinder und Jugendliche – zu Hause – kein Schweinefleisch! Weder direkt als Fleischspeise noch in indirekter Art in Form von Fett, Eiweiß, Gelatine etc. – versteckt in Wurst, Eis und Chips.

Im Zusammenhang mit diesem Thema muss auch auf all jene Emotions-„Stoffwechsel-Gifte“ hingewiesen werden, die in der Tötungsphase durch Todesängste und andere intensive Gefühle im Tier entstehen und in der Folge als „emotionale Rückstände“ in jedem Fleisch enthalten sind. Hinzu kommen dann auch noch die Leichengifte, die ab der Tiertötung im Verwesungsprozeß bei jeder Art von Fleisch entstehen.

Die Elite der Hochkulturen – Priester, kaiserlich-königliche Führer und Würdenträger – lebte überwiegend nicht nur vegetarisch, sondern in jeder Beziehung auch sehr zurückhaltend. Jede Hochreligion kannte ihre speziellen „Fasttage“ bzw. Fastenzeiten, die von der Allgemeinheit eingehalten wurden, da die Motive für jedermann transparent waren. Vermeidung jeglicher Genussgifte und isolierter Nahrungsmittel und Fette, verbunden mit einer eher spartanisch einfachen, dafür biologisch-ökologischen, vegetarischen Lebensweise, stellt auch heute die beste Empfehlung dar – sogar nach medizinisch-wissenschaftlicher Erkenntnis!

Geehrter Leser,
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