II. „Weltforum für Geistige Kultur” im Oktober 2013 ...

Bericht vom Verlauf und den Planungen (bis 2013) der „Int. Prakt. Konferenz des Organisations-Komitees des WFSC“ im Oktober 2011

W. Augustat

⇒ Foto: Präsidium des Org.-Komitees des WFSC im Okt. 2011

8.12.2011 • Astana Rückblick 2010
Das große in Astana durchgeführte Experiment der Sammlung von Institutionen und Menschen (mit über 700 Teilnehmern aus rund 75 Staaten) unter dem Banner der aktiven Spiritualität erweckte bei vielen Menschen in allen Kontinenten feurige Begeisterung! Hierdurch entstand Mut und Enthusiasmus zu Neuem, zur nächst höheren Stufe der Umsetzung großer Menschheitsziele auf der Grundlage spirituell-ethischer sowie gesellschaftswissenschaftlicher sozialer, d.h. die Gesamtmenschheit betreffenden Ziele. Diese praktische Umsetzung wird auch – als Selbstverständlichkeit – von Seiten der Politik erwartet. Denn der Aufgabenbereich ‚spiritueller’ Kultur besteht u.a. darin, die Politik als Inspirations- und Ideengeber zu begleiten.

Die inzwischen weltweit verbreiteten, die Menschheit aufspaltenden Schwierigkeiten bestehen in erster Linie im Mangel einer weltumfassenden spirituellen Gemeinschaftsvision und hiermit verbundener Ziele auf der Basis global-gesellschaftlicher Gemeinsamkeit!

Astana-Konferenz im Oktober 2011

Wie aus der Astana-Website (in Englisch, Deutsch, Russisch) ersichtlich, formuliert die dort erarbeitete Resolution u.a. sinngemäß: „Es ist Zeit, mit wirklichkeitsnahen Detailkonzeptionen in die Öffentlichkeit zu gehen, die der Einheit der Menschheit durch Zusammenarbeit und Kultur dienen ...“!

 
Foto: Astana Okt. 2011 – Internationale Vorbereitungskonferenz für das
               II. "Weltforum für Geistige Kultur" 2013

Bawa Jain, Generalsekretär der UN-Sektion „Religions- und Spirituelle Führer” sowie des „Int. Rates der Ökumenischen Religionsführer” – und Wilhelm Augustat, Präsident der Int. Gesellschaft „Frieden durch Kultur” ... erfreuen sich offensichtlich himmlischer Zeichen ...

Wenngleich zahlreiche Delegierte noch auf der abstrakt-ideellen Ebene formulierten, so fanden die von Seiten der Int. Gesellschaft „Frieden durch Kultur“ vorgetragenen FERNZIELE und die hierfür dringend von Seiten der Politik erforderlichen pragmatischen Initiativen erfreulicherweise bei sämtlichen Delegierten freudige Aufnahme und Anerkennung! Diese Ziele betreffen im Einzelnen:

I) Initiierung eines INSTITUTS für WELTFRIEDEN welches sich dem Herzenswunsch der Menschheit mit entsprechenden Konzeptionen widmet ...

II) Gründung eines WELTRATES für ETHIK, dessen erste Aufgabe darin besteht, auf kultur-, sozial- und finanzwissenschaftlicher Grundlage eine auf Gerechtigkeit aufbauende Sozial-Ideologie zu erarbeiten, welche die bestehenden Gegensätzlichkeiten analysiert und die gemeinsamen Notwendigkeiten dagegen stellt!

III) Initiierung eines WELTRATES für KULTUR, der im Kern die Religionen, die philosophischen Weltanschauungsgemeinschaften repräsentiert – als eine Welt-Stimme, die bei sämtlichen, „Krieg und/oder Frieden“ betreffenden Entscheidungen gehört werden muss.

Die Mitglieder des Organisations-Komitees nahmen diesen Antrag freundlich zur Kenntnis! Inwieweit diese Vorschläge im nächsten Schritt von Seiten der Politik einzelner Staaten zur Umsetzung aufgriffen werden, wird sich zeigen. Wir können uns vorstellen, dass besonders der zentral-asiatische Großraum – Kasachstan, Russland, China, Singapur – und darüber hinaus die Arabischen Staaten Interesse daran haben, Gast-, Geldgeber und Organisator solch hoch bedeutender Menschheitsprojekte (zentraler Institutionen) zu werden. Die Grundhaltung Kasachstans war bereits im Vorlauf der Int. Praktischen Konferenz äußerst positiv, stellte man diesen Antrag doch bereits im September in die internationale Web-Site des WFSC ...

Inwieweit der „Westen“ – trotz seiner selbst erzeugten, ihn selbst schwer belastenden Schwierigkeiten Interesse an solchen Zielsetzungen, gar an einer Mitarbeit hat, wird sich noch zeigen ...

Die Delegation der Int. Gesellschaft „Frieden durch Kultur“ umfasste rund 20 Mitglieder aus Europa und Russland – darunter auch erfreulicherweise der Präsidiumsvorsitzende und russische Volkskünstler Josif Kobson sowie der Kernphysiker Prof. Hans-Peter Dürr, der sich offensichtlich mit dem Astana-Geschehen und den hiermit verbundenen Zielen identifiziert. Die spirituelle Homogenität, das beispielgebende Auftreten unserer Arbeitsgemeinschaft waren ein weiterer Beitrag, zahlreiche neue Freunde aus aller Welt (China, Iran, Indien, Israel, USA, Türkei, Argentinien u.a.) zu gewinnen ...


Astana Oktober 2013 – II. „Weltforum für Geistige Kultur” 


Foto: Astana Okt. 2011 – Internationale Vorbereitungskonferenz für das II. Weltforum für Geistige Kultur 2013
Planungskonferenz für das Jahr 2013 in der Pyramide - Sicht aus der Spitze der Pyramide auf den 'Runden Tisch' mit ca. 150 Teilnehmern aus 35 Staaten...


Das Organisations-Komitee beschloss, das II. „Weltforum für Spirituelle Kultur“ für das Jahr 2013 anzustreben. Hierbei u.a. auch berücksichtigend, dass die gesellschaftliche Chaos-Welle, die in Bezug auf das Jahr 2012 über den Planeten rollt, bis 2013 eine relative Beruhigung erfahren haben wird. Derzeit hat die zivilisatorisch-politische Weltöffentlichkeit noch andere Sorgen, als sich um das spirituelle Wohl der Menschheit und des Planeten zu kümmern. Dieses egoistisch-materiell überbetonte Denken und Handeln wird sich – speziell für Europa und die USA – bitter rächen, da die kulturelle und wirtschaftspolitische Dominanz ihren Wohnsitz – natürlich und folgerichtig – zunehmend in anderen geographisch-völkischen Kultur- und Wirtschaftsräumen haben wird und erkennbar dorthin abwandert.

Inwieweit der Einzelne, gar ganze Völker und Europa als Kultur-Kontinent auf der globalen Wertigkeitsskala absinken, liegt in unseren Händen, Köpfen und Herzen! Die durch die spirituell-kulturell stattfindende Evolution vorgegebene, alle Menschen einbeziehende Richtung ist die der Vergeistigung, der Anhebung des Bewusstseins auf geistig-charakterlicher Ebene. Ethische Handlungsqualitäten – umschrieben als Ehre, Anstand, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Genauigkeit, Würde, Opferbereitschaft, Idealismus, Heimat- und Vaterlandsliebe, Prinzipientreue, Charakterfestigkeit, Hilfs- und Teilbereitschaft, Gemeinschaftsbezogenheit, ja Treue in Partnerschaft und Freundschaft u.a.m. – können nicht an Roboter oder Computer, an ‚Söldner’, an Wirtschafts- und Finanzgiganten delegiert werden! Denn Geld allein – so die letzte Erkenntnis für viele – macht nicht glücklich. Das kosmisch- bzw. Gott-gewollte Leben ist aber auf Freude, Liebe, Schönheit, auf herzensbetonte Gemeinsamkeit und Harmonie aller Menschen angelegt! Wer dagegen handelt, wird – bewusst oder unbewusst – zum Feind der Evolution, des Lebens, des Kosmos, des Universums, „Gottes“!


Resümee:

Mit diesen Ausführungen sollen sich all jene bereits heute angesprochen fühlen, die bereit sind, an den skizzierten Zielen geistig-pragmatisch mitzuarbeiten – aber auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu fördern und zu unterstützen! Dass die durch materielle (finanzielle) Werte scheinbar abgesicherte Zukunft als Phantom und Fiktion zu begreifen ist, sollte sich langsam herumgesprochen haben.

„Sicherheit liegt ausschließlich in den Türmen des Geistes” sagen die Weisheitslehren und -lehrer aller Kulturen.

Masterplan und Fokus

Unsere zukunftsweisenden Konzeptionsvorschläge dienen der Initiierung einer spirituellen Weltgemeinschaft! Es sollte uns allen auf Grund der schrecklichen Erfahrungen, welche die Menschheit als Ganzes gemacht hat, klar geworden sein, dass der Weltfrieden nicht vom Himmel fallen wird! Diesen letztendlich zu erreichen, bedarf noch einer großen Kultur-Arbeit! Denn die Politik kann nur solche Ziele pragmatisch umsetzen, zu welchen Mensch und Menschheit bereit, ja befähigt sind!

Unsere Fernziele: Erreichen des Zustandes eines Weltfriedens – hierfür ist notwendig: Erarbeitung der wissenschaftlich-organisatorischen Grundlagen für eine global-gesellschaftliche Weltharmonie!

Voraussetzung hierfür: Erarbeitung einer gesellschaftswissenschaftlich fundierten sozialen Welt-Gerechtigkeits-Ideologie, eines Systems, welches die bestehenden sozialen Gegensätze (Ungerechtigkeiten, Kriege) harmonisiert ... und noch vieles andere mehr! Daher ist ein Masterplan auszuarbeiten, der die konkreten Zielvorgaben enthält und die sinnvollen Schritte mit einem Zeitfaktor definiert!
 

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