2012 – Weltenbrand?

Auch Russland und Zentralasien in Richtung Krise unterwegs

⇒ Gemälde von N.K. Roerich "Der letzte Engel" (1942)

19.12.2011 • Der Jahreswechsel zeigt uns ein zunehmendes globales Chaos – vielfach verursacht durch bestehende, aber heute unerwünschte Verflechtungen, in welchem man sich auf Gegenseitigkeit im Maximum des Möglichen mit dem Auflösungsbazillus infiziert und dementsprechende Intrigen spielt.

Das Internet wird als gefährliche Waffe, als Gift- und Energieträger für die jungen Generationen missbraucht und die Gesamtmedien zu einem (vom eigenen Versagen ablenkenden) Angriff auf vermeintliche Gegner zweckentfremdet (wie den Islam, Russland, China, politisch unerwünschte Rechts- oder Links-Gruppierungen, selbst erfundene und bis heute geförderte Finanz-Netzwerke o.ä.). Anlässe hierzu gibt es zur Genüge, denn die Menschheit ist heute – trotz und wegen ihrer technisch-finanziellen Vernetzung – noch sehr weit davon entfernt, über eine einvernehmliche Gesamtkonzeption für einen Weltfrieden mit einer entsprechende Sozialideologie zu verfügen!

Bedingt durch soziale Unzufriedenheit, Ungeduld und Existenz bedrohende Sozialstrukturen gehen die Menschen offensichtlich in fast allen Kontinenten, Regionen und Staaten auf die Straße. Innen­po­litisch verhärten sich die Fronten zwischen der politischen Führung und dem wachsenden Teil arbeitsloser Massen – und Bürger- und Bruderkriege liegen in der Luft. Nicht nur in den Arabischen Staaten, sondern auch in Russland. Viele Geheimdienste, darunter auch vom Staat finanzierte „NGOs“ und „V-Männer/Frauen“ (die Kurzbe­zeich­nung ‚V’ steht angeblich nicht für Verräter) – verstärken bzw. nutzen das Chaos, um ihren politischen, aber auch finanziellen und wirtschaftlichen Zielen zu entsprechen. Hier sind alle Mittel recht – inklusive des Missbrauchs der Jugend in allen Formen!

Die Zukunft

Obwohl auf dem Weg zu einer Weltgemeinschaft noch viele Hürden zu bewältigen sind, besteht zu diesem Ziel keine Alternative! Als ideale und zweckmäßige Regierungs- und Staatsstruktur hat sich in den letzten tausend Jahren die Führungsdemokratie herausgestellt. Diese wird als 'Präsidenten-Demokratie' nicht nur von Frankreich, sondern auch in anderen europäischen Staaten sowie in den USA und England in graduellen Unterschieden praktiziert. Auch die östlichen Staaten – mit Ausnahme Chinas – ziehen dieses Modell vor. Das Volk ist in allen diesen Varianten ausgegrenzt – zu seiner jetzt schon großen, aber extrem steigenden Unzufriedenheit. In der EU ist jegliches Mitentscheiden den Finanz- und Wirtschaftslobbys, wiederum unter Ausschluss des Volkes, vorbehalten.

Es kommen jedoch alle derzeitigen Führungs- und Mitentschei­dungs­systeme auf den Prüfstand! Als Vision gilt nach wie vor, dass sich aus der bürgerlichen Masse der politischen Mitläufer eine Leistungs­demokratie herauskristallisiert, d.h. sich ein qualifizierter Geistadel auf Bewusst­seins- und Charakterebene entwickelt! Da das Volk – die politische Mehrheit – dieses Ziel konkret einfordern muss, bedarf es hierzu noch weiterer „Schock-Therapien“. Der Osten scheint in mehrfacher Bezie­hung stabiler – obwohl die westlich-demokratischen Verheißungsbazillen nun auch in Russland einen Nährboden gefunden haben. Besonders dieser weltweit größte Staat bedarf – zum Wohle der Menschheit – einer starken Hand! Die derzeitige politische Führungs­spitze scheint diese – sowohl innen- als auch außen-politisch – zu praktizieren…
Analoges gilt für Europa (EU). Offensichtlich verselbstständigt sich zunehmend ein europäischer Kern unter Ausschluss Englands. Jetzt fehlt nur noch auch hier die ‚starke Hand’...   (- wr -)

 

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