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Die Sorge um die sich weiter verschlechternden weltpolitischen und gesellschaftlichen Zustände veranlasst uns, der Menschheit und den führenden Institutionen und Mächten im Bereich der Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur die nachstehenden, dringendst umzusetzenden politischen Handlungsleitlinien aus ethischer und kulturpolitischer Sicht zu unterbreiten. Allein das bereits bestehende "Overkill-Potential" an verfügbaren ABC-Waffen kann bei weiterem Missbrauch der militärischen Kräfte unseren Planeten und alles menschliche Leben x-fach zerstören. Die Erde hängt in dieser Hinsicht an einem seidenen Faden! Da die Investitionen in noch "bösartigere", aggressivere "Verteidigungstechniken" und die damit verbundenen militärisch-wirtschaftlichen, auf Waffengewalt beruhenden, jedoch als präventiv deklarierten "Friedenseinsätze" unvermindert zunehmen, ist es höchste Zeit – besonders für die politisch-militärisch hilf- und machtlosen Kleinstaaten – auf weltpolitischer Ebene durch eine mutige Eigeninitiative zum Wohl der Menschheit konkrete Taten zu setzen! Der in den letzten 50 Jahren eingetretene Niedergang im genannten Geschehen zeigt klar das Versagen der bestehenden UN-Strukturen, trotz bedeutender Ereignisse, wie der friedlichen Auflösung der Sowjet-Union, Chinas Eingliederung in die Weltgemeinschaft! Daher muss – und kann nur – solchen derzeit noch unkontrollierbaren Ereignissen mit kriegerischen Strukturen durch deutlich verbesserte Rahmenbedingungen ein Ende gesetzt werden, wenn ein gewaltfreier, Harmonie bedingender, demokratischer und friedenstragender Weg beschritten wird! Wie? – Hierüber finden Sie, geehrte LeserInnen, nachstehend die grundlegenden Gedanken. Die Verantwortung für jene Schritte, aufgrund derer sich die Politiker, besonders jene der "Demokratien", endlich ernsthaft der dringend erforderlichen WELTFRIEDENSPOLITIK zuwenden müssen, liegt primär in der Hand der Wähler selbst. Stimmabgabe durch Ankreuzen ist zu wenig. Wir alle "müssen" – unter Nutzung der gebotenen demokratischen Möglichkeiten – darauf bestehen, dass die politischen Parteien in ihren Programmen den seitens der denkenden Wählerschaft gestellten Anforderungen bezüglich eines Weltfriedenskonzeptes, endlich entsprechen. In den vergangenen fünfzig Jahren wurden durch zahlreiche politische Intrigen, verbunden mit Korruption und Bestechung (auch innerhalb der UN) mehr und mehr Anlässe geschaffen, welche schrittweise in der Welt zu mehr politisch-wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten führten, anstatt zu Gerechtigkeit und zu mehr Solidarität (Mitmenschlichkeit). Zurzeit läuft ein Prozess, in welchem sich entscheidet, inwieweit die Vereinten Nationen nun total zum Erfüllungsgehilfen politisch-kapitalistischer Mächte degenerieren – oder ob eine Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten zügig zu einer friedenspolitisch weiterführenden Variante findet - UND ZWAR IN GLOBALER DIMENSION. Der einzige, zu wahrem Weltfrieden führende Weg besteht in der sofortigen Gründung einer neuen globalpolitischen Struktur, welche grundsätzlich als föderal angelegte UN-WELTSTAATENGEMEINSCHAFT konzipiert ist und zu einem Weltparlament, einem Weltgerichtshof, einer Weltbank, einer Weltregierung usw. führt. Die traurige Geschichte der Menschheit beweist seit Jahrtausenden durch zig Millionen größtenteils grausamer und sinnloser Kriegsopfer eindeutig, dass es ohne gerechte, weltweite und FUNKTIONSFÄHIGE ORDNUNGSSTRUKTUR leider auch weiterhin Ungerechtigkeiten von Menschen gegen Menschen geben wird. Es gibt keine Alternative zu einer globalen Ordnungsstruktur! Die Anerkennung gemeinsamer Ordnungsstrukturen ist aber erfahrungsgemäß nur dann dauerhaft, wenn dies aus eigener Erkenntnis und auf eigenen Wunsch - also freiwillig demokratisch - erfolgt. Nachstehende Ausführungen zeigen die allen weltpolitischen Entwicklungen übergeordnete Richtung auf, welche aus der Perspektive einer ethischen, kulturellen und ordnungstragenden Weltpolitik auf friedlichem und gewaltfreien Weg zu einer vernünftigen WELTGEMEINSCHAFT und zum WELTFRIEDEN führt! Eine dringend gemeinsam zu schaffende, menschenwürdige "Hausordnung" welt-gesellschaftlicher, welt-politischer und welt-wirtschaftlicher Art ist für die Menschheit die einzige Alternative zum bestehenden und leider weiter anwachsenden Chaos. Eine Zunahme jener Leidensprozesse, welche durch die mutwilligen Behinderungen des bereits stattfindenden gesellschaftlichen und kulturpolitischen Weltordnungsprozesses ausgelöst werden, wird sich nicht mehr verhindern lassen. Jedes ungerechte Weltereignis zwingt die Verantwortlichen zum Handeln. Die einfachste Leitlinie für weltpolitisches Denken und Handeln ist jene geistige Tiefgründigkeit, welche der weltweit bekannte Denker Dante Alighieri (1265-1321, Schöpfer der "Göttlichen Komödie") neben anderen kurz und treffend postulierte: "Erst, wenn nur noch ein EINZIGES WELTREICH existiert, wird es keine Kriege mehr geben - denn dieses kann gegen sich selbst keinen Krieg führen...". Natürlich ist der Begriff "einziges Weltreich" in heutiger Zeit durch den Begriff "Weltgemeinschaft" zu ersetzen. Allein die richtigen Handlungsleitlinien (Motive) können aus gesellschaftlicher und interkultureller Sicht zur globalen Anerkennung der neuen Geo-Politik führen:
I - Verlegung der UN in eine politisch neutrale Zone
Geehrte Freunde der Menschheit – und unseres schönen Planeten, Abschließender Hinweis: Vorstehende Konzeptionen basieren auf Ideen des österreichischen Naturphilosophen Leobrand (1915-1968), der diese bereits in den sechziger Jahren formulierte und als ersten Schritt der Realisierung eine Vereinigung von Staaten aus Ost- und Westeuropa vorschlug. Der Hauptsitz des neuen UN-Weltstaatenbundes sollte nach Leobrand in Linz im neutralen Land Österreich sein. Politisch Interessierte und vor allem aktive Politiker sollten beachten, dass der Bereich der "Politik" grundsätzlich nur einer von vielen Bereichen des Lebens ist. Die für eine gute Politik erforderliche "Qualität" (human, gerecht, sozial, solidarisch, ethisch .....) wird durch die praktisch gelebten Potentiale der jeweiligen Kultur vorgegeben. Daher liegt die qualitative Zukunft der Menschheit in gleichem Maße in den Händen der kulturellen Vorbilder und geistigen Führer der Weltanschauungsgemeinschaften, wie in jenen der Politiker. Gleich wertvoller Einfluss kommt auch aus dem Bereich der Wissenschaften. Kulturpolitiker und Gesellschaftswissenschaftler sollten daher konstruktiv bestrebt mit den Tagespolitikern zusammenarbeiten! Politik ohne Kultur ist destruktiv und wirkt kulturzerstörend – Kultur ohne konkrete Mitarbeit der Politik ist Isolation und daher machtlos. In der Synthese beider Bereiche liegt die Lösung. "Die Zukunft der Menschheit ist in erster Linie kein technisches oder wissenschaftliches Problem, sondern ein ethisches!" (sagte bereits der österreichische Naturphilosoph Leobrand). Daher kann das angestrebte Miteinander aller Völker notwendigerweise im ersten Schritt nur unter Respektierung der Unterschiede der Kulturen und des jeweiligen Standes der ethischen Bewusstseinsbildung stattfinden. Sofern Politik und/oder Wirtschaft weltweit nur wirtschaftlich "globalisierend" offensiv werden, ohne vorher die erforderlichen ethischen Fundamente errichtet zu haben, werden daraus nur noch größere Gegenkräfte, Konflikte und weitere Kriege resultieren, ja sogar weltweite Aufstände und Revolutionen können als Wirkungen solcher Ursachen in Erscheinung treten. Letztendlich bestimmt immer die ethische Motivation des Denkens einiger weniger führender Persönlichkeiten unserer Erde die Qualität des Weltgeschehens und damit das Schicksal aller! gez.: Reinhold Maria Stangl, Präsident der internationalen Ethischen Gesellschaft „Welt-Spirale“, Linz/Austria Mit dem vorstehenden – von der Int. Ethischen Gesellschaft „Welt-Spirale,“ Österreich – vorgeschlagenen weltpolitischem Konzept identifizieren wir uns als Gesellschaft „FRIEDEN durch KULTUR“-Europa inhaltlich. Erfreulicherweise auch weitere kulturpolitisch tätige Gesellschaften aus dem deutschen, russischen und englischen Sprachraum. Vorstehender Text ist als Vordruck kostenlos unter folgender Adresse abrufbar – und sollte, in welcher Form auch immer, seine weltweite Verbreitung finden… Wilhelm Augustat / Präsident ‚FRIEDEN durch KULTUR’ e.V.- Europa |

