- Neujahrsgruß: "Alle Menschen werden Brüder"
- Kasachstan: Friedensnobelpreis für den Präsidenten oder Terroristenstaat laut USA!?
- 25 Jahre "Friedensstadt LINZ"
- "Empört Euch!"
- Stellungnahme des kasachischen Außenministeriums zum internationalen Tag gegen Nukleartests
- Russland: Pflichtschulung für alle Adoptiveltern
- Kostenbilanz aus US-Kriegseinsätzen
- „...oder Europa versinkt in Bedeutungslosigkeit...!“
- Empörung: Definition für Ethisches Verhalten an österreichischen Gymnasien
- Empörung: Bundesgesetzlich verordnete (Zahlungs-)Verpflichtungen für Kinder und noch Ungeborene…
- Wien - Gründung eines interreligiösen Dialogzentrums
- Empörung: Nobelpreis für Obama, Militäreinsätze der USA und Verbündete trotz leerer Kassen ...
|
Anfang August initiierten Norwegens Friedenskämpfer den Friedens-Nobelpreis für Kasachstans Präsidenten Nursultan Nasarbajew (http://german.ruvr.ru vom 4.8.2011). Norwegen, welches die weltweit hoch geschätzten wie hoch dotierten Nobelpreise verwaltet und sich generell für Friedensbelange stark engagiert, scheint nach Fehlentscheidungen (wie z.B. für den Präsidenten der USA Obama, der aus welchen Gründen auch immer diesen Preis bekam) zur Ernsthaftigkeit zurück zu finden. Sachliche Argumente für eine solch hohe Würdigung des Präsidenten Kasachstans finden sich viele! Eines der hervorstechendsten: Nach seiner Wahl zum Präsidenten im Jahr 1991 löste er sämtliche Einrichtungen und Lagerbestände an atomaren Potenzialen in Kasachstan auf – obwohl er dadurch machtpolitisch für das heutige Denken eine wesentliche „Waffe“ aus der Hand gab. In weiterer Folge sorgte er dafür, dass sich zahlreiche andere Staaten rund um Kasachstan unter seiner Führung zu einer atomwaffenfreien Zone in Zentralasien zusammenschlossen. Ungefähr zur gleichen Zeit als in Norwegen Friedensorganisationen ersuchten, den Präsidenten Kasachstans als Nobelpreis-Kandidaten zu nominieren, erklärte das Außenministerium der USA den Staat Kasachstan zu einem Terroristen-Staat, der eine zunehmende Gefahr für die freie Weltgemeinschaft (z.B. für die nordafrikanischen Staaten oder auch einige in Asien) darstellt. Bedauerlich ist, dass hinter dieser Erklärung natürlich geo-strategische wie militär- und wirtschaftspolitische Interessen der sich als 'einzige Weltmacht' verstehenden USA bzw. des Verbundes USA-EU-NATO stehen. Dass bei solchen offiziellen Vorwarnungen zugleich Planungen bzw. Vorbereitungen für einen militärischen Einsatz vor Ort (wie in Libyen, im Irak, in Afghanistan und anderen Staaten) ins Auge gefasst werden, ist höchstwahrscheinlich! Kasachstan hat sich in den letzten 20 Jahren als Zentrum eines wieder entstehenden Eurasischen Kerngebietes etabliert, welches die Kontinente Asien und Europa zusammenführt. Damit identifizieren sich heute auch Russland, China und viele andere Staaten! Die USA sind sehr schlecht beraten, wenn sie in ihren 'letzten Tagen' als „einzige Weltmacht“ noch unter größenwahnsinnigem Anspruchsdenken stehend, mit dem Feuer, ja mit einem 'Weltenbrand' – natürlich fernab der USA – spielen. Außerdem liegen die vom Präsidenten Kasachstans strategisch wie praktisch gesetzten Schritte auf der Linie der evolutiv zu beschreitenden Entwicklung Eurasiens und stehen damit unter einem bestimmten Schutz. Nur in diesem Verständnis könnte ein neuer Präsident der USA zur Einsicht gelangen, durch zeitgemäße Taten einen Weltfrieden anzustreben... (- wr -)
|

Für den Friedensnobelpreis des kasachischen Präsidenten N. Nasarbajew sprechen viele Fakten, insbesondere sein Einsatz zur Auflösung sämtlicher Einrichtungen und Lagerbestände des atomaren Potenzials in Kasachstan und in Folge auch in den Nachbarstaaten. Nahezu zeitgleich zur Nobelpreisnominierung erklärte das US-Außenministerium Kasachstan zum Terroristenstaat - aus geostrategischen u. wirtschaftspolitischen Interessen seitens der USA-EU-NATO.