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Das Naturprinzip "wie im Himmel - so auf Erden" gilt auf allen Ebenen des Lebens. Es macht u.a. auch deutlich, daß der Mensch in den Kosmos eingebunden, HÖHEREN Prinzipien unterstellt ist und die Grenzen des Weltenalles ausschließlich von den Wissenschaftlern und ihren technischen Möglichkeiten gezogen werden. Die innerhalb der Natur, des Lebens und im Bereich der Kultur anzutreffenden Prinzipien, die sich naturgemäß als bipolar offenbaren, gelten natürlich nicht nur für den Mikro-, sondern auch für den Makrokosmos. So auch für die „Milchstraße” (Galaxie), in welcher sich unser Sonnensystem befindet. Abgesehen davon, dass Astrophysiker periodisch darauf hinweisen, dass unsere Sonne wie auch die Planeten einst 'sterben' müssen und dann in fein-energetischer Form weiterexistieren, d.h. evolvieren werden, gelten auch andere Prinzipien bzw. Analogien im Universum – wie jenes der energetischen „Paarung”. Dieses Prinzip der „Vereinigung” und Potenzierung ist u.a. durch energetische (elektro-magnetische) Unterschiede (Bipolarität) bedingt, wodurch sich offensichtlich unvorstellbare „anziehende”, auf Gegenseitigkeit beruhende Energien feinster Art erkennen lassen, die von den verschiedenen Wissenschaften verstärkt erforscht werden. Dabei gelten – vereinfacht – all jene Gesetze und Energien auch im „Großen”, d.h. im Makrokosmos (Universum), die im „Kleinen” bereits relativ erforscht wurden. So vermelden uns die Astrophysiker, dass sich unsere Galaxis und die Nachbargalaxie – der Andromeda-Nebel – offensichtlich unwiderstehlich finden und sich gegenwärtig mit 120 Kilometern pro Sekunde (!) annähern. Ungefähr in drei Milliarden Jahren – so die Astronomen – sollte Hochzeit sein, denn dann werden sich unsere Galaxie und der Andromeda-Nebel durchdringen. „Die Partner werden sich zuerst umkreisen, dabei nebeneinander verhaken, sich gegenseitig durchdringen, Lichtbrücken bilden und schließlich zu einem neuen, elliptischen Riesensystem verschmelzen.” – So der Astrophysiker G. Hensler, Vorstand für Astronomie an der Universität Wien. Außerdem – so der Wissenschaftler – „unsere Milchstraße weist immer noch Bereiche intensiver Sternbildung auf, besonders im Sternbild Orion...”, was verdeutlicht, dass eine Galaxie ein lebendes, aktives Sternen-, richtiger Sonnengebilde ist, in welchem Sonnen „sterben” und zugleich, wie bei einer Zellerneuerung, neue Sonnen/Sterne geboren werden. Erfreulicherweise sind die Astronomen bemüht, die relativ erkennbare Begrenzung, die unseren Kosmos vom nächsten trennt, zu hinterfragen. Hierzu sagt der Forscher, dass es offensichtlich „energiereiche Räume an dunkler, noch nicht erforschter Energie gibt”, die man paradoxerweise als Vakuum o.ä. bezeichnet, „in welchen es vor Energien brodelt”. Darüber hinaus ist man sich heute weitestgehend darin einig, dass es keinen „Zaun” und auch kein Schild „Achtung! Ende des Weltalls” gibt. Letztere Erkenntnis bringt die christlichen Theologen in größte Verlegenheit, die ja bekanntlich davon ausgehen, dass der „liebe Gott” irgendwo „außerhalb” seiner Schöpfung existiert. Aber was tun, wenn es kein „Außerhalb” gibt? Gott bzw. die „schöpferischen Kräfte und Mächte” müssen daher irgendwie und irgendwo inmitten ihrer Schöpfungen existieren. Unbegrenztheit, d.h. ein offenes, zeitlich unendliches, räumlich unbegrenztes Universum, erlaubt keine andere Erkenntnis... (- wr -) |

