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Aufgrund der zu erwartenden extremen Zunahme von Katastrophen und Kataklysmen ist ein Weltkatastropheneinsatzzentrum aufzubauen und auch dafür zu sorgen, dass die Spenden zweckentsprechend verwendet werden können - und nicht für den Eigenbedarf der Spenden-Organisation aufgebraucht werden oder in sonstigen Töpfen landen. Viele rein naturwissenschaftlich fundierte Institutionen und Fachleute warnen schon seit Jahrzehnten vor der extremen Zunahme von Katastrophen und Kataklysmen, die großteils zum Teil Menschengemacht, d.h. kausal durch uns selbst bedingt sind. Auf dem Gebiet der logistischen Vorbereitung auf solche Einsatz-Planung durch technisch-organisatorische, international zentralisierte Organisationen inklusive der dazu gehörenden Finanzierung herrscht oft ein noch größeres Chaos als jenes, welches durch die Naturkatastrophen selbst ausgelöst wird. Die Tragödie wird noch deutlicher, wenn man berücksichtigt, dass die Rüstungsstaaten – an führender Stelle die USA und die EU-Staaten – nach offizieller Addition jährlich rund eine Billion US-DOLLAR (ca. 700 Milliarden EURO) für Rüstung, Militär, Geheimdienst und andere politische Strukturen ausgeben. Außerdem ist zu beachten, dass über 90% der Spenden (Tagespresse vom 15.1.10), die primär „für die Hilfsbedürftigen in den armen Ländern” gesammelt werden, von den Hilfs- und Rettungsorganisationen für Verwaltung und Eigenbedarf in den eigenen Wohlstandsländern verbleiben. Die demokratische Mehrheit, die eine solche Realität in Ordnung findet und per Stimmzettel und Spende fördert, kann nur als bewusstseinsirritiert, als verwirrt oder gestört bewertet werden – eine KULTURSCHANDE! Offensichtlich führen die wachsenden Ängste und Befürchtungen zu noch mehr Denkunfähigkeit. Eindeutig ist die Tatsache, dass Katastrophen und Kataklysmen aus den verschiedensten Gründen weiter zunehmen werden! Hauptursache dafür ist – unabhängig davon, ob man dies glaubt oder nicht – NEGATIVES DENKEN! Darunter sind arglistige, böse Gedankenstrukturen und das daraus resultierende Handeln zu verstehen. Eine Erfassung und Zentralisierung aller verfügbaren Mittel und Möglichkeiten, aber auch eine Schwachstellenanalyse in sämtlichen Staaten der Erde – wenigstens in den bestehenden politischen Blöcken – ist als Hilfe zur Selbsthilfe zügig durchzuführen! Wenn schon für eine lächerliche Kopenhagen-Konferenz Unsummen ausgegeben wurden, dann wäre ein solcher Aufwand weitaus sinnvoller für ein zügig zu gründendes, zentrales, durch Fachleute aus neutralen Staaten besetztes Weltkatastrophen-Einsatzzentrum zu betreiben. Dazu müssten sich alle Staaten verpflichten, keine nationalen Alleingänge zu unternehmen und auch keine Hilfe unter militärischer Führung anzunehmen. Sowohl die Tsunamis in Asien, die außergewöhnlich starken, regelmäßig wiederkehrenden Orkane, Hurrikane und Tornados, welche z.B. die Karibik und den Südosten der USA, aber ebenso andere Gebiete auf unserem Planeten in Mitleidenschaft ziehen, die vielen Erdbeben in Europa, Asien und in der Karibik (einer US-Kolonie) lassen erkennen, dass sich die Menschheit in keinem Staat unseres Planeten auf diese realen, ihre Existenz bedrohenden Gefahren eingestellt, geschweige denn vorbereitet hat. Bis die ersten Hilfen vor Ort sind und die Verschütteten bzw. Hilfsbedürftigen erreichen, ist es für die meisten Opfer zu spät. Abgesehen davon, dass Solidarität auf freiwilliger Grundlage (Spenden) grundsätzlich wünschenswert ist, dürfen diese Beträge nicht zum Großteil im Spenderland versickern. Laut Presse-Informationen erbrachten die Spendenaktionen in Deutschland im Jahr 2004 einen wahrlich großartigen Spitzenbetrag von 670 Millionen Euro. Eine weltweit agierende Stelle muss diese Spenden jedoch verlässlich zentralisieren und objektiv – nach ethischen Parametern, Möglichkeiten und Prioritäten – einsetzen! Im Beispiel Haiti wäre es falsch, einen Zustand wie vor dem Beben wieder herzustellen. Dort bestand schon vorher – zu verantworten von seinen Kolonialherren Frankreich und USA – eine dauerhafte, human-soziale Katastrophe! Die Idee, ein neues, besseres Haiti – z.B. unter UN-Aufsicht – zu bauen, Schulbildung und normale Zivilisationszustände einzuführen, scheint nicht einmal als Werbung für Spendenwütige geeignet. Erst wenn diese gesamte Region (Mittel- und Südamerika) an 'einem Strang' zieht und die USA durch Finanzierung von Aufbau- und Neubau-Aktionen wenigstens einen wesentlichen Teil ihrer Erbschuld, die aus dem generationenlangen Missbrauch dieser Völker erwuchs, tilgt, kann die Sonne dort wieder aufgehen. Die Aussichten hierfür sind derzeit leider gleich null! Durch die Zehntausende von US- und UN-Truppen, dazu noch viele Tausende Helfer und Hilfsorganisationen, die alle einen politischen, vielfach auch pseudo-religiösen Missionsauftrag haben, steigt die Gefahr eines Bürgerkrieges, auch grenzüberschreitender Art. Zugleich gilt der 'edle' Einsatz von US-Spezialtruppen als Übung für den Fall, dass man durch ähnliche Ereignisse z.B. im Kaukasus oder anderen politisch fragilen Gebieten Gelegenheit bekommt, mit UN-Mandat „einzugreifen”. Dann können Erdbeben oder ähnliche Katastrophen – auf der Basis des derzeitigen politischen Chaoszustands – wahrlich zu einem Weltuntergang führen! Zur Erinnerung: früher gab es Ansätze, unter Aufsicht der UN verschiedene Hilfsorganisationen für einen weltweiten Einsatz aufzubauen. Diese „Blauhelme” wurden aber vielfach für zweckpolitische und -militärische Halblösungen missbraucht und befinden sich – da von den UN-Mitgliedsstaaten vielfach ignoriert und umgangen – in einem kläglichen Zustand. Auch Mitteleuropa bzw. die EU darf sich immer mehr die Frage stellen: Sind wir optimal auf Katastrophen und Kataklysmen vorbereitet? Individuell und als Gemeinschaft? Aus physischer, seelischer und geistiger Sicht? Hier besteht überall Handlungsbedarf! (- wr -) |

