Astana 2012-2013?

21.12.2011 • Innerhalb seiner Verwaltungspolitik wird Kasachstan ab 2012 zahlreiche Initiativen und Strukturen neu ordnen. Hierzu werden u.a. die im Januar 2012 stattfindenden Parlamentswahlen mit gleichzeitiger Neuordnung der Regierung und des Senats beitragen.

Erkennbar ist eine verstärkte Straffung in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Im Hintergrund übernimmt zunehmend und eine neue (junge) Verantwortungs-Generation das Ru­der, die in den letzten Jahren geschult und auf ihre Aufgaben­bereiche vorbereitet wurde. Generell ist hierbei auch zu berücksichtigen, dass das internationale und interkulturelle Geschehen in und um Kasach­stan die politisch-wirtschaftliche Vereinigung u.a. mit Russland, China und anderen Staaten („Eurasische Union“, „Shanghai-Gruppe“ und andere) eine gigantische Erweiterung der internationalen Verwaltungs- und Zusammenarbeitspotenziale voraussetzt!

Richtigerweise hat der Präsident Kasachstans hierfür zahlreiche weltpolitisch erfahrene, fremdländische Ex-Ministerpräsidenten (Bundeskanzler etc.) u.a. als Berater seiner Regierung unter Vertrag genommen. Dass in diesem gigantischen Aufschwunggeschehen in Zentral-Asien/China/Indien auch die Bereiche Kultur und Religion verstärkt den Bedürfnissen und Notwendigkeiten der Zukunft anzupassen sind, ist verständlich. Daher gibt es für visionäre Pragmatiker viel Arbeit.

Bestimmte direkte und indirekte Einflussnahmen von Seiten der USA/EU sind zwar auch in dieser Region feststellbar, denn man darf nicht vergessen, dass sowohl der Kaukasus als auch Kasachstan auf der "Wunschliste" der USA/EU (NATO) stehen... Inwieweit im unmittelbar vor uns liegenden Zukunftsgeschehen die hohe, ja entscheidende Bedeutung der spirituellen bzw. sozialen Kultur berücksichtigt wird und eine dominierende Position im nationalen und weltpolitischen Handlungsgeschehen einnimmt, wird sich zeigen. Zugleich ist unbestritten:

Die Welt wird nur durch eine höhere Handlungs­kultur aller Beteiligten eine bessere werden!

(- wr -)

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